Leipzig während der Völkerschlacht

In das Panometer Leipzig ist ein neues Panorama nebst Ausstellung eingezogen: „Leipzig 1813 – In den Wirren der Völkerschlacht“ heißt die Schöpfung des Künstlers Yadegar Asisi. Das monumentale Rundbild mit etwa 32 Metern Höhe und 111 Metern Umfang wurde bis zur letzten Minute vor der Eröffnung am 3. August vollendet.
Die begleitende Ausstellung widmet sich der blühenden Bürger-, Handels-, Verlags- und Musikstadt Leipzig am Vorabend der Völkerschlacht 1813. Gezeigt wird z.B. eine originale Kniehebel-Druckerpresse aus der ersten Hälfte des 19. Jh. – Beispiel für die Verlagsstadt - oder ein originales Musterbuch einer Strohhut-Manufaktur aus dem 19. Jh. mit ca. 300 verschiedenen Flechtmustern – Beispiel für die prosperierende Bürgerstadt. Außerdem wird im Panometer der Besucherturm auf 15 Meter erhöht.

LEIPZIG 1813 – In den Wirren der Völkerschlacht nähert sich auf etwa 3.500 qm der Stadt Leipzig unmittelbar nach Ende der Völkerschlacht. Der Standpunkt des Betrachters befindet sich auf dem teils zerstörten Dach der Thomaskirche. Leipzig zeigt sich in der Architektur von 1813 und es herrscht in den Straßen Durcheinander und Aufruhr rund um die fliehenden französischen Truppen, die einziehenden Sieger sowie die zig Verwundeten in offenen Lazaretten und Gestrandeten. Am Horizont sind die brennenden Dörfer des Umlandes zu erkennen.
Seit 2003 werden im asisi Panometer Leipzig kontinuierlich Panoramen von Yadegar Asisi gezeigt. Nach dem Pilotprojekt 8848EVEREST360° folgte 2005 ROM CCCXII, 2009 AMAZONIEN und jeweils für ein halbes Jahr 2012 und 2013 eine überarbeitete Fassung des Panoramas zum höchsten Berg der Erde EVEREST. Insgesamt waren seit Mai 2003 über 2.060.000 Gäste im Panometer
in Leipzig-Connewitz zu Gast. Seit 2006 sind in Dresden und seit 2011 in Berlin die weltgrößten Rundbilder von Yadegar Asisi zu erleben.

Foto: asisi GmbH

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